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Breakup-Dramen sind eigentlich gar nicht die ausgelassen fröhliche Angelegenheit für Mike Krol, nach der er sie klingen lässt. Auch auf Power Chords ist er allerdings noch einmal mit einem blauen Auge ausgestiegen und kann deswegen elf entwaffnend schmissige Ohrwürmer aus dem Handgelenk schütteln.
Mit der sinnbildlich spontanen National Geographic-Cover-Wahl für Fever haben sich Balthazar vielleicht keinen Kreativitätspreis verdient - behauptet zumindest Alain Mullet. Macht aber nichts, wenn man so einen eigenständigen Sound wie die Belgier pflegen kann. Diesmal näher am Funk übrigens.
Als wir Sharon Van Etten zuletzt sahen, trieb sie sich in angesagten Clubs in Twin Peaks herum, saß im gläsernen Käfig von The OA und bediente das Radioprogramm einer dystopischen Paralellwelt. Auf Remind Me Tomorrow versucht sie nun, sich in einem Indietronic- und Synthpop-Umfeld neu zu erfinden.
20 Jahre Turbostaat! Zum Jubiläum beschenken die Husumer sich selbst und die Fangemeinde mit ihrem ersten Livealbum. Sehr gut - näher als mit Nachbrot wird man einem Konzert der deutschen Ausnahme-Punkrocker nämlich kaum kommen können, ohne die eigenen vier Wände verlassen zu müssen.
Tatsächlich schade, dass Noah Lennox die Ansätze der sehr vielversprechenden A Day With the Homies EP von 2018 nicht weiter verfolgt. Das macht das sechste Panda Bear-Soloalbum aber noch lange nicht zu dem vielerorts herbeizitierten Totalausfall.
Was für ein Einstand! A.A. Williams, eine Singer-Songrwriterin aus Greater London, sorgt mit ihren introspektiven Endzeitballaden innerhalb des Rosters von Holy Roar Records für gewaltige Aufregung.
Der Killers-Gitarrist auf Solopfaden: Wie gravierend sich die (zumindest temporäre) Pause, die sich Dave Keuning von seiner Stammband gönnt, für die Las Vegas-Rocker erweisen könnte, wird nach der plakativen banalen Anti-Hymne Land of the Free mittels Prismism sogar noch eklatanter unterstrichen.
Nach der sinnlos-obskuren Tour-Absurdität Double Dream of Spring wollen Deerhunter das existentialistische Why Hasn’t Everything Already Disappeared? offenbar betont auf Nummer Sicher gehend nach Hause spielen. Letztendlich wird daraus jedoch ein kompaktes Schaulaufen mit unfertigem Beigeschmack.
Subtilität ist weiterhin ein Fremdwort für die (mittlerweile ohne The auskommende) Anti-Supergroup Fever 333: Strenght in Numb333rs klingt wie die unangenehme Mischung aus Methods of Mayhem, Linkin Park und der letzten Tom Morello-Soloplatte - zu beschämend, als dass man auf die Barrikaden steigen würde.
Schon jetzt eines der absoluten Konzerthighlights des noch jungen Jahres 2019: Numavi Records, Werk02 und bigMAMA holen die Noiserock-Derwische von Lightning Bolt ins Orpheum Extra, inklusive unorthodoxem Support aus Island.










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