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Nichts ist aktuell wohl leichter als von der ersten The Dismemberment Plan Platte seit knapp 12 Jahren enttäuscht zu werden. Dabei ist 'Uncanney Valley' gar nicht zwangsläufig ein schlechtes Comeback geworden - nur eine auf dem falschen Fuß erwischende, zugängliche Ohrwurmsammlung, die eben doch auch deutlich hinter dem bisherigen Schaffen der Band hinterherhinkt.
Mit 'Songs for Slim' sind The Replacements 23 Jahre nach der letzten Studioalbum automatisch auf der sicheren Seite. Denn für die neuerliche "Reunion" der Minneapolis-Legende stimmte der Beweggrund, es stimmen die Songs und vor allem die transportierte Spielfreude: die Alt-Punk-Rock'n'Roller machen im Vorbeigehen immer noch mehr Laune als so mancher Musiker in der Blütezeit.
Gibt es eine Grundformel um packende Post-Rock-Hymnen ohne Ablaufdatum zu kreieren, haben Collapse Under The Empire diese nicht nur verstanden, sondern auf ihrem vierten Album in fünf Jahren auch verinnerlicht: für Werke wie 'Fragments of a Prayer' ist manchmal selbst das Kopfkino zu klein.
Zehn Jahre nach dem Debütalbum spielen The Walkmen ihren ureigenen, originär qualitätskonstanten Indierock immer noch und immer wieder nahe der Perfektion. Auf Album Nummer Sieben weht dennoch frischer Wind durch das kauzige Rumpelkammersammelsurium.
„No A.I. was used during the writing, recording or producing of this record“ stellt Pete Yorn in den Linernotes seines zwölften Studioalbums All the Beauty sicherheitshalber klar.
Kehren wir den Mantel des Schweigens über die Zusammenarbeit mit Electric Callboy und weisen lieber darauf hin, dass The Offspring eine Interpretation von I Wanna Be Sedated aufgenommen haben.
...Burn, Evil Island, Burn! Terraform the Afterlife reklamiert das Erbe der Blood Brothers unverhohlen für sich. Das ist für das Debütalbum der Supergroup gleichermaßen Katalysator wie Bürde.
Die Rolling Stones bestätigen das Niveau von Hackney Diamonds mit einem noch gelungeneren Update - obwohl sie die Rechnung auf Foreign Tongues abermals mit dem furchtbaren Andrew Watt machen.
Das Fleshwater- und Vein.FM-Splitterprojekt Living Weapon destilliert die Vorgabe seiner 2021er EP Paradise auf dem Debütalbum Death in the Family primär auf die pure Funktionalität.
Nach der Kooperation Yeehaw Sadness schaltet Workaholic Daniel Belgrad mit dem The Moon Is a Harsh Mistress-Nachfolger Homes on the Hill wieder in den regulären Vern Matz-Modus.










