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Nichts ist aktuell wohl leichter als von der ersten The Dismemberment Plan Platte seit knapp 12 Jahren enttäuscht zu werden. Dabei ist 'Uncanney Valley' gar nicht zwangsläufig ein schlechtes Comeback geworden - nur eine auf dem falschen Fuß erwischende, zugängliche Ohrwurmsammlung, die eben doch auch deutlich hinter dem bisherigen Schaffen der Band hinterherhinkt.
Mit 'Songs for Slim' sind The Replacements 23 Jahre nach der letzten Studioalbum automatisch auf der sicheren Seite. Denn für die neuerliche "Reunion" der Minneapolis-Legende stimmte der Beweggrund, es stimmen die Songs und vor allem die transportierte Spielfreude: die Alt-Punk-Rock'n'Roller machen im Vorbeigehen immer noch mehr Laune als so mancher Musiker in der Blütezeit.
Gibt es eine Grundformel um packende Post-Rock-Hymnen ohne Ablaufdatum zu kreieren, haben Collapse Under The Empire diese nicht nur verstanden, sondern auf ihrem vierten Album in fünf Jahren auch verinnerlicht: für Werke wie 'Fragments of a Prayer' ist manchmal selbst das Kopfkino zu klein.
Zehn Jahre nach dem Debütalbum spielen The Walkmen ihren ureigenen, originär qualitätskonstanten Indierock immer noch und immer wieder nahe der Perfektion. Auf Album Nummer Sieben weht dennoch frischer Wind durch das kauzige Rumpelkammersammelsurium.
Wolves in the Throne Room beenden die (ohnedies von der sehr okayen Crypt of Ancestral Knowledge-EP verkürzte) längste Album-Pause ihrer bisherigen Karriere und finden sich mit Estuary auf halben Weg zu ihren Wurzeln inmitten der neuen Perspektiven einer postapokalyptischen Zukunftswelt wieder.
Titeltechnisch mag sich The Allfather Awakens ein wenig zu weit aus dem Fenster lehnen, doch es stimmt tatsächlich: Überzeugender als hier sind Amon Amarth seit langer, langer Zeit nicht aufgetreten.
Auf Penance, dem sechsten Album des fiktiven Lovecraft Sextett, bricht Jason Köhnen die angestammte Darkjazz- Komfortzone des Projekts deutlicher mit Attacken des "Avant-Primitivist-Black Metal" auf.
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Als B-Seiten von Kerching Kerching sowie Zoom Zoom the Little Boy kommen die beiden physischen B-Seiten Isle of Dogs und Without Music the World Dies auf digitalem Weg plötzlich ins Rampenlicht veritabler Single-Ehren.
Zach Bryan gibt ausnahmweise wieder ein Interview, veröffentlicht in zu kleiner Auflage ein Buch und versammelt auf Young Manhood and Other Donatable Organs eine Handvoll Studio-Aufnahmen von bereits bekannten Live-Lieblingen mit zwei Songs, die sich absolute Killer-Features gönnen.
Damit musste man nach dem relativ katastrophalen Ricochet keineswegs rechnen: Rise Against kriegen anhand der Single Katy Bar the Door / Living Undercover doch tatsächlich wieder halbwegs die Kurve.










