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Mit 'Songs for Slim' sind The Replacements 23 Jahre nach der letzten Studioalbum automatisch auf der sicheren Seite. Denn für die neuerliche "Reunion" der Minneapolis-Legende stimmte der Beweggrund, es stimmen die Songs und vor allem die transportierte Spielfreude: die Alt-Punk-Rock'n'Roller machen im Vorbeigehen immer noch mehr Laune als so mancher Musiker in der Blütezeit.
Gibt es eine Grundformel um packende Post-Rock-Hymnen ohne Ablaufdatum zu kreieren, haben Collapse Under The Empire diese nicht nur verstanden, sondern auf ihrem vierten Album in fünf Jahren auch verinnerlicht: für Werke wie 'Fragments of a Prayer' ist manchmal selbst das Kopfkino zu klein.
Zehn Jahre nach dem Debütalbum spielen The Walkmen ihren ureigenen, originär qualitätskonstanten Indierock immer noch und immer wieder nahe der Perfektion. Auf Album Nummer Sieben weht dennoch frischer Wind durch das kauzige Rumpelkammersammelsurium.
Seit ihren Comeback Distractions befinden sich See You Next Tuesday in der Form ihres Lebens - und in weiterer Folge vernünftigerweise im Release-Rausch. Neben Neuaufnahmen aus dem eigenen Backkatalog der 00er-Jahre ist nun mit Brothers wieder eine Kooperation an der Reihe.
Queen-Gitarrist Brian May hat für den Soundtrack von Daniel Pemberton bereits zu Eternia soliert, nun steuern The Darkness den Titelsong für den anvisierten Blockbuster Masters of the Universe bei.
Nach ihrem zweiten Album A Vivid Depiction of Collapse vor knapp einem Jahr haben die Michigan-Metalcoreler von Wounded Touch keine Zeit zu verlieren und steigen mit They Promised Eden (Vol. 1) in einen mehrteiligen Work-in-Progress-Zyklus ein.
"This evocative, high-intensity montage portrays a momentous American epoch that is yet to be named, and comes in the aftermath of the largest public protests in American history - focused on opposition to ICE raids, the militarisation of domestic forces, and state authoritarianism": Massive Attack haben Tom Waits mit Boots on the Ground einen (Protest-)Song aus der Post-Heligoland-Perspektive auf den Leib maßgeschneidert.
Wird etwa demnächst ein neues Kendrick Lamar-Album erscheinen? Die Anzeichen dafür verdichten sich zumindest insofern, da Josh Tillman nach The Old Law mit The Pay Off eine zweite Post-Mahashmashana-Single am Start hat.
„Real-deal mathcore from Jacksonville, Florida, USA. No 4/4 false claiming“ oder „Music you can dance to“? My Sword! My Sword! stellen sich jedenfalls mit ihrer Debüt EP The Swordfighter Ballads vor.
Die endlich auch als Studio-Version veröffentlichte Live-Bekanntschaft Big Dog datiert als langjähriger Fan-Liebling aus einer Zeit vor dem The Last Dinner Party-Debüt Prelude to Extasy.










