Album

Sumac – May You Be Held

Sumac – May You Be Held

von am 23. September 2020

Seit Love in Shadow weiß man ja, dass die Kooperationen mit Keiji Haino für Sumac bewusstseinserweiternd und prägend waren. Das wahre Ausmaß der Evolution wird nun allerdings erst mit May You Be Held begreifbar - eventuell der markanteste Jump the Shark-Moment in der bisherigen Karriere von Aaron Turner für dessen Jünger.

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Panzerfaust – The Suns of Perdition – Chapter II: Render Unto Eden

Panzerfaust – The Suns of Perdition – Chapter II: Render Unto Eden

von am 22. September 2020

Ohne die vorherigen 15 Jahre Bandgeschichte von Panzerfaust unter Wert verkaufen zu wollen, war The Suns of Perdition - Chapter I: War, Horrid War vor knapp 13 Monaten als Auftakt einer Tetralogie dann doch einmal der Eintritt in eine andere Liga. Chapter II: Render Unto Eden setzt diesbezüglich noch einen drauf.

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Bright Eyes – Down in the Weeds, Where the World Once Was

Bright Eyes – Down in the Weeds, Where the World Once Was

von am 20. September 2020

Auch wenn man die Begeisterung, die der Feuilleton Conor Oberst im Zuge einer von Phoebe Bridgers und Co. losgetretenen Folkrock-Renaissance nun offenbar wieder flächendeckend zukommen lässt, nicht teilen muß, stimmt es schon: Der Ausflug mit Better Oblivion Community Center hat dem einstigen Wunderkind Aufwind gegeben - Down in the Weeds, Where the World Once Was ist das beste Bright Eyes-Album seit eineinhalb Dekaden.

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Blaqk Audio – Beneath the Black Palms

Blaqk Audio – Beneath the Black Palms

von am 20. September 2020

Anstatt die Zeitspanne zwischen zwei Blaqk Audio-Alben nach Only Things We Love dem bisherigen Muster folgend auf zwei Jahre herunterzuschrauben, verkürzen Davey Havok und Jade Puget das Intervall mit Beneath the Black Palms gleich auf kaum ein Jahr.

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Doves – The Universal Want

Doves – The Universal Want

von am 19. September 2020

Eine Dekade Pause hat den Doves die nötige Lockerheit zurückgegeben, um in Form von The Universal Want mit einem zweiten Debütalbum ins Comeback zu starten, das auch ansatzlos an den Tugenden der vier Vorgängerwerke anzuknüpft.

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Biffy Clyro – A Celebration of Endings

Biffy Clyro – A Celebration of Endings

von am 16. September 2020

Die Prognosen ob der Zukunft von Biffy Clyro gingen nach der rein kommerziell motivierten Abwärtsspirale Ellipsis sowie dem alte Stärken auffrischenden Balance, Not Symmetry ja deutlich auseinander. A Celebration of Endings zeigt nun (durchaus mit Symbolcharakter für den Zustand der Band) dass die Wahrheit allerdings in der verträglichen, unentschlossenen Mitte liegt.

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Flaming Lips – American Head

Flaming Lips – American Head

von am 14. September 2020

Es wäre, wie der Opener der Platte so richtig skizziert, zu drastisch, bereits von einer tatsächlichen Rückkehr auf den Planeten Erde zu sprechen, denn die Flaming Lips bleiben in entrückten Sphären aktiv. Doch nach knapp einer Dekade Odyssee im trippigen Space-Wahn machen Wayne Coyne und und seine kautzige Schrull-Crew auf American Head erstaunlich nahbar Halt, um sich nostalgisch an die späten 90er und frühen 00er-Jahre zu erinnern.

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Colter Wall – Western Swing & Waltzes and Other Punchy Songs

Colter Wall – Western Swing & Waltzes and Other Punchy Songs

von am 13. September 2020

Rund um sein fabelhaftes, sebstbetiteltes Debütalbum 2017 hätte man Colter Wall noch ansatzlos attestiert, zu jener Riege an jungen Nachwuchstalenten zu zählen, die die Zukunft des Country formen werden. Spätestens mit Western Swing & Waltzes And Other Punchy Songs weiß man nun allerdings, dass dem heute 25 Jährigen daran nichts liegt.

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En Minor – When The Cold Truth Has Worn Its Miserable Welcome Out

En Minor – When The Cold Truth Has Worn Its Miserable Welcome Out

von am 13. September 2020

Weißwein-Trinker Phil Anselmo erweitert sein stilistisch ohnedies schon so breitgefächertes Portfolio: Mit En Minor spielt er auf When the Cold Truth Has Worn Its Miserable Welcome Out mit nölend-raspelndem Organ jene Americana- und Dark Folkrock-Songs voll Melancholie und Leid, die bereits der selbstbetitelte Ausblick im Vorjahr versprach.

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Rome – The Lone Furrow

Rome – The Lone Furrow

von am 13. September 2020

In den knapp 15 Jahren, die Jérôme Reuter gefühlt ebenso viele Alben unter seinem Bandbanner veröffentlicht hat, konnte man freilich die Übersicht über das Werk von Rome verlieren. The Lone Furrow diens insofern auch dank der aufgefahrenen (und keineswegs für die zugrunde liegende ausrichtung repräsentative Metal-)Gästeliste als Hingucker.

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