Album
Lucro Sucio; Los Ojos del Vacio wurde zwei Monate vor seiner offiziellen Ankündigung geleaked und dann auch noch, dem tatsächlichen Release vorwegeilend, vorab auf einer Tour mit den Deftones dem irritierten Publikum präsentiert - nur, um letztlich auf verhaltene Reaktionen zu stoßen und ohne Brimborium weitestgehend schnell wieder vergessen zu sein.
Self Portrait ist eigentlich kein Studioalbum, sondern eine ebenso frustrierend unausgegorene, wie potentiell vielversprechende Demo-Compilation - oder auch Ryan Adams' ureigene Version eines Meme-Dumps zwischen Selbstpersiflage und Meisterhand.
Nein, das so lange, lange angeteaserte Light-Years ist wirklich nicht der erhoffte Klassiker in Form des Gipfeltreffens zweier Legenden als Krönung der (ambivalent aufgenommenen) Mass Appeal-Serie Legend Has It…
Mag auch abermals Sir James Frazers Studie über Magie und Religion die Grundlage des zweiten Kooperation-Albums von Bell Witch und Aerial Ruin stellen, ist Stygian Bough: Volume II eigentlich doch vor allem ein organisches Praxisbeispiel über das Ankommen in Synergien.
Paul Epworth hat Baxter Dury mit Allbarone dessen bestes Studioalbum seit (dem freilich noch ganz woanders stattfindenden Debütalbum) Len Parrot's Memorial Lift auf den Leib geschrieben.
Nicht essentiell, aber keine so unnötige Idee, wie es zu erwarten war: Enfant terrible Ryan Adams hat mit der Heartbreaker 25th Anniversary Edition den ein bisschen ikonischem Start in seine Solo-Karriere neu aufgenommen.
Das Wer ist hier mindestens ebenso schwerwiegend wie das Was. Denn Workin' Man: Willie Sings Merle ist nicht nur ein Tribut an einen alten Freund von Mr. Nelson - sondern gleich an seine ganze Family.
Mit ihrem dritten Studioalbum Hideous Aftermath haben sich die Zungen- und Knochenbrecher Sanguisugabogg endgültig vom Gimmick zur ernstzunehmenden-Szenegröße gemausert. Dafür bürgen auch zahlreiche namhafte Kollegen.
Zurück in die Zukunft: Das eklektische Potpourri Shish erinnert sich an die Attitüde der Frühphase und schlägt damit, von den Fesseln des Majorlabel-Vertrags befreit, ein neues Kapitel für Portugal. The Man auf.
Jop, - trotz irritierender "Ich bin mit meiner Karriere okay"-Interviews mit der....Frontfrau?? - sind keine Missverständnisse möglich: Leo Rising ist definitiv ein Danko Jones-Album. Und wie der Frontmann zurecht garantiert - einmal mehr ein verdammt solides!










