Suche nach: Heavy Heavy Low Low
Mumford & Sons bleiben konsistent: Delta ist bereits das vierte Griff ins Klo der Band und mittlerweile sogar auch schon der zweite am Stück, bei dem dies aufgrund einer charakterlosen Austauschbarkeit im Auftreten absolut egal ist.
Gipfeltreffen des aktuellen Post-Punk auf der Achse Kanada-Amerika, limitiert auf 1000 Vinylexemplare: Preoccupations und Protomartyr nehmen sich auf Telemetry at Howe Bridge jeweils gegenseitig einen Song der baldigen Tourpartner vor.
Aus den angekündigten EPs wurde umständlicherweise kurzerhand ein Album zusammengepfuscht, während Rick Rubin den Sound torpediert: Drei Viertel der Originalbesetzung der Smashing Pumpkins vertändeln die Möglichkeit, mit - Luft holen! - Shiny and Oh So Bright, Vol. 1 / LP: No Past. No Future. No Sun. eine tatsächlich begeisternde Rückkehr zu veröffentlichen.
Paul Smith hat mit Diagrams abermals eine zwischen Bett und Haustür tändelnde Soloplatte aufgenommenen, die als interessante Ideensammlung unausgegoren auf halben Weg zur ungezwungen B-Seiten-Demo seiner Stammband mäandert.
Selbst nach der gestiegenen Aufmerksamkeit durch seine Oscarnominierung für Mystery of Love vergeht keine (Vor-)Weihnachtszeit ohne neues Songmaterial aus dem Hause Sufjan Stevens - auch wenn es im Fall von Lonely Man of Winter genau genommen nur solches ist, das nach knapp elf Jahren aus der Zeitkapsel steigen.
Funktionaler Dancepunk aus Schweden, nach alle Regeln der hippen Kunst: Wenn American Dream (2017) die Verneigung von James Murphy vor David Bowie war, könnte Street Worms einem Tribut von LCD Soundsystem an die Stooges nahekommen.
Dass Trend-Trittbrettfahrer Matthew Bellamy Simulation Theory nach dem misslungenen 2nd Law sowie der überzeugenden Sicherheitsplatte Drones einen konsequent-radikalen 80er-Sound verpasst hat und dahinter den supereingängigen Popappeal markant hochfährt, steht Muse erstaunlich gut. Schade nur, dass das Songwriting da nicht ganz mithalten kann.
Ein Grund mehr, Jeff Goldblum zu Füßen zu liegen: Mit seiner potenten Jazzkombo, dem Mildred Snizer Orchestra, hat der 66 Jährige Hollywoodstar unter dem Banner The Capitol Studios Sessions eine liebenswerte Platte voller toller, massentauglicher Standards aus dem Great American Songbook eingespielt.
Unglaublich, aber wahr: Ein ganzes Jahrzehnt nach Slipway Fires - und immerhin ein halbes nach dem damals ziemlich beschissenen, heute vollkommen vergessenen Solodebüt Borrell1 - kriegen Razorlight tatsächlich doch noch einmal die Kurve und legen mit Olympus Sleeping den gefühlten Nachfolger zum furiosen Einstand Up All Night vor.
So unübersichtlich ausführlich die Diskografie von Randall Dunn in seiner Tätigkeit als Szene-Allstar-Produzent, Audiotechniker, kreativer Kollaborateur, allgemeiner Musiker und experimentell veranlagtes Kollektivmitglied auch längt geworden sein mag, stellt Unloved tatsächlich das Solodebüt des niemals ruhenden Amerikaners dar.










