Archiv Oktober 2026
Mit Seth Gilmore als neuen Sänger starten Power Trip in das Leben nach Riley Gale. Mit einem dritten Studioalbum vor Augen gelingt dieser anhand der zwei neuen Songs Precinct 3 und Scavenger bisweilen überraschend triumphal.
Die YWGWYW Demos sind in gewisser Weise sicher auch ein Testballon dafür, wie die Welt auf eine Rückkehr der Daughters reagieren würde. Mehr noch ist es aber ein beeindruckendes Zeitdokument, um die Entstehung des 2018er-Meisterwerks besser nachvollziehen zu können.
Über zehn Jahre nach ihrem (seinerzeit ja auch schon lange auf sich Warten gelassen habenden) Debütalbum reaktivieren Liz Harris (Vocals, Gitarre), Bassist Scott Simmons (bass) und Drummer Jed Bindeman ihre gemeinsame Band Helen für ein zweites Album: Linda's Head.
Die Doomed Lovers Alexandra undd Zachary James sind die großen Gewinner der unangenehmen Fehde zwischen Jack White und Charley Crockett. Das in diesem Windschatten folgende dritte Studioalbum des Duos Twin Temple will aus diesem Umstand aber eigentlich kein Spektakel machen.
Neben einer unlängst erschienenen Neuauflage der Split mit Bosse-De-Nage markiert die EP At Work In The Fields Of The Bomb den (lange angeteaserten und nun doch überraschend aus dem Nichts kommenden) Start von Deafheaven in die Zeit nach ihrem 2025er-Triumph Lonely People with Power.
Außerhalb Japans feiert das (zu dieser Gelegenheit auch verdient als traumhafte Ultra Deluxe Version neu aufgelegte) Meisterwerk Pink 2026 seinen 20. Geburtstag. Seine Schöpfer Boris fragen deswegen ganz ohne Nostalgie: Do You Remember the Pink Days?
A.A. Williams kann die schwerwiegendsten Probleme von As the Moon Rests für Solstice nicht beheben, hat für ihr Drittwerk aber wieder deutlich bessere Songs geschrieben.
„Dayton, Ohio’s mysterious Rip Van Winkle has inexplicably changed their band-name to The U.S. Rip Van Winkle.“ Diese Mitteilung stellen Robert Pollard, Joe Patterson, Ben Penry und Jason Short dem Nachfolger ihres Debütalbums vorweg.
Ohne gemein sein zu wollen: Boy Harsher klingen (sieben Jahre nach Careful bzw. vier nach dem Soundtrack zu The Runner) auf ihrem Majorlabel-Debüt Get Mean wie eine domestizierte, bravere, blassere und auch langweiligere Version ihrer selbst.
Nomen est Omen: Tom Morello will es mit dem (in einem veritablen Thursday-Lookalike verpackten) Clusterfuck Everyone Gets Everything They Want einem Grossteil seiner Fans Recht machen.






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