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Würden diese 31 Minuten Spiel und Spaß nach dem Euphorietaumel zu Time & Space (2018) sowie der verwandschaftlichen Verortung am personellen Stammbaum von Trapped Under Ice, Mindset oder eben Turnstile nicht derart konsequent als unkonventionelle Hardcore-Platte vermarktet werden, wäre der Buzz um das dritte Angel Du$t-Album wohl weniger groß. Weniger toll wäre Pretty Buff dann allerdings keineswegs.
Grindcore ohne Scheuklappen, gnadenlos eingestellt: Elder Devil halten mit ihrem Langspieler-Debüt The Light Dimmed Eternal nahezu alle Versprechen, die sie 2017 über den grandiosen Einstand Graves Among the Roots gegeben haben.
Mag sich Kurt Wagner auf dem Artwork zu This (Is What I Wanted to Tell You) ohne seine Trademark-Mütze auch so nackt wie nie zuvor geben, verzichtet er abermals nicht darauf, seine Stimme mit dem Vocoder zuzukleistern. Und wieder funktioniert das besser, als das Puristen wahr haben wollen.
Die Electric Lady Sessions sind nicht nur eine ideale Erinnerung daran, was für ein grandioses Comeback American Dream doch war, sondern unterstreichen auch, dass die Reaktivierung von LCD Soundsystem ganz allgemein eine fantastische Idee von James Murphy ist.
Um eine bezaubernde Single wird eine schlüssig funktionierende EP konzipiert: Die Leisetreter von The Saxophones liefern mit der Singing Desperately Suite einen stimmigen Nachsatz zum sehr feinen Debüt Songs of the Saxophones aus dem vergangenen Jahr.
Aus gutem Grund bisher unveröffentlicht: Thom Yorke schickt seinem ohnedies sehr ausführlichen Score zu Suspiria trotzdem eine Handvoll neuer Tracks zielloser Soundskizzen inklusive ganzer dreier Spin Off-Ideen rund um Volk hinterher.
Sowohl HELL (mit HELL auf Platz 30) als auch Primitive Man (mit Caustic auf Platz 6) prägten unsere Jahrescharts 2017 massiv. Knapp zwei Jahre später kommt es zum vielleicht unausweichlichen Split-Treffen der beiden Doom-Schwarzmaler.
Psychedelischer Vintage Heavy Metal mit okkulter Proto Doom-Schlagseite aus Kopenhagen: Demon Head bedienen mit Hellfire Ocean Void zwischen The Devil's Blood und Danzig, The Cult und Beast Milk, Witchcraft und Hexvessels als solide Svart-Stangenware.
Für Ihre regulären Studioalben brauchen Mercury Rev mittlerweile ja schon einmal bis zu sieben Jahre. Obskure Veröffentlichungen zwischen traditionsbewusstem Archivarwissen und unorthodoxem Forscherdrang gehen der Band aber scheinbar mühelos von der Hand, wie die galante Verneigung Bobbie Gentry's The Delta Sweete Revisited beweist.
Was im vergangenen Jahr bis zu einem gewissen Grad auch durch seine neuen Projekte Spit Spot und Push Over unterstrichen wurde: Letztendlich spielt es nur eine untergeordnete Rolle, unter welchem Banner Thomas Erak seine Songs veröffentlicht - sei es bei The Fall of Troy, Just Like Vinyl oder nun eben offiziell als Vorstand von The Shoreline.










