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Seit Swimming Bird, dem letzten vor Dras erschienenen Soloalbum, sind über dreieinhalb Jahre ins Land gezogen. Eine lange Zeitspanne für den niemals ruhenden Kosmopoliten Alex Zhang Hungtai.
Nein, Masquerade ist kein Werk von The Cardinals. Aber dass da ein paar verdammt vielversprechende Jungspunde aus Cork mittlerweile unter dem praktisch selben Namen wie Ryan Adams‘ ehemalige Gang unterwegs sind, weiß mit ja seit einer selbstbetitelten ersten EP 2024.
Die für Emo-Schmissigkeit sorgende Klargesang-Attacke in der Herold-Single Violins hat, mag sie auch nur wenige Sekunden gedauert haben, im Vorfeld von This Is Goodbye... für Besorgnis bei einigen Fans geführt: Suchen Chamber etwa den verweichlichenden Spagat zur anbiedernden Massentauglichkeit?
Seit 2020 sichtet Justin Vernon die Archive nach dem idealen Material für eine umfassenden Konzert-Werkschau-Serie über seine Band. Diese startet nun mit Volumes: One (Selections From Music Concerts 2019-2023 Bon Iver 6 Piece Band).
Magnus Pelander unterstreicht mit der EP A Sinner's Child, dass ihm im vergangenen Jahr mit Idag der kaum noch für möglich gehaltene Turnaround im qualitativen Niedergang von Witchcraft gelungen ist.
2025 markierte für The Antlers veröffentlichungstechnisch ein sehr produktives Jahr. Neben dem verhältnismäßig enttäuschenden Studioalbum Blight waren da schließlich noch die Live-Platten Band Together mit Okkervil River sowie das Jubiläums-Stück Hospice at Ten: Live in Chicago.
Sooj ist der Zusammenschluss des Duster-Duos Clay Parton und Canaan Amber mit Matt Cagle alias Dirty Art Club. Ihr aus dem Nichts kommendes Debütalbum Crusher will sich jedoch nicht wirklich als brüderlicher Hybrid der beiden Projekte positionieren.
Es entbehrt (mit einem Blick auf ihre Nationalität sowie den eigenen Frontmann) natürlich nicht einer gewissen Ironie, dass ausgerechnet Gang of Four nun No Kings Here! skandieren.
U2 klingen endlich wieder nach U2. Und die dazugehörigen Songs der - nur wenige Wochen nach dem Überraschungs-Coup Days of Ash veröffentlichten - Easter Lily EP sind auch alles andere als übel!
Ernst Ferdinand Oehme liefert mit seinem (aktuell relativ gefragten) 1828er-Gemälde die ideale ästhetische Entsprechung für die elegische Funeral Doom-Prozession, auf die sich Lone Wanderer auf ihrem dritten Studioalbum Exequiae begeben.










