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Weiter draußen als der organische Mikrokosmos auf Pfarmers 'Gunnera', funkelnden Melodien (zumindest phasenweise) aber ähnlich wenig abgeneigt wie das El Vy-Ohrwurmfließband 'Return to the Moon': Scott und Bryan Devendorf schließen sich mit Beirut-Mann und Sufjan Stevens-Kollaborateur Ben Lanz zusammen, um das dritte namhafte The National-Seitenprojekt seit 'Trouble Will Find Me' zu initiieren.
Murals ist, nicht wie auf Streaming Portalen oder anderswo derart klassifiziert, kein neues Sun Kil Moon-Album. Mark Kozelek versammelt hier „nur“ die vier Substack-Singles der vergangenen Monate als ausführliche EP.
Nine Inch Noize hält - inhaltlich und qualitativ - was der Nine Inch Nails und Boys Noize amalgamierende Titel verspricht. Zumal diese Quasi-Fortsetzung des Challengers-Updates seit der gemeinsamen Peel it Back-Tour im vergangenen Jahr zudem praktisch unumgänglich war.
An You Fail Me - und damit einem der fiesesten Hassbatzen aller Zeiten - müsste sich eigentlich sogar selbst der ausgewiesene Cover-Meister Jordan Olds verheben. Doch dafür setzt er den Hebel mit Blood Vulture einfach zu smart an.
„We'd Like to thank the Parents of Black Sabbath for "Raw Doggin' it"“. Tatsächlich inszenieren Stephen O'Malley und Greg Anderson ihr zehntes Studioalbum aber als puren Liebesbrief an Sunn O))) selbst.
Nach einigen vielversprechenden EPs können die Szene-Veteranen von Hold My Own die an ihr Debütalbum gewachsenen Erwartungshaltungen mit dem grundsolide überdurchschnittlichen Pay No Mind nicht ganz stemmen.
Rund dreieinhalb Jahrzehnte nach der Bandgründung ist die Release-Frequenz von Tortoise-Alben fast auf zweistellige Jahres-Intervalle gesunken. Eine der mit diesem Umstand einhergehend rarer werdenden Chancen, die Band gerade in Europa live erleben zu dürfen, sollte man sich insofern nicht entgehen lassen.
Im Windschatten der 2025er-Schönheit Dance Called Memory covern Nation of Language Bruce Springsteens romantischen Klassiker Tougher Than the Rest vom 1987er Album Tunnel of Love. Eine Steilvorlage!
Den schützenden Hafen einer großen Plattenfirma hinter sich lassend, setzen Archspire ihr fünftes Studioalbum Too Fast to Die nicht nur wegen personeller Umbrüche einen grundlegend schweren Stand aus, war die bisherige Diskografie der Kanadier doch ein steter Optimierungsprozess, der im direkten Vorgänger Bleed the Future seinen vermeintlichen Idealzustand so nahe wie möglich gekommen ist.
James Blake ist nach einigen den Weg ebnenden Singles mit seinem siebten Album erfolgreich (wenn auch mit Unterstützung von Virgin) in ein neues Leben als Independent Artist gestartet. Wohin die Reise von hier aus weitergehen soll, dessen ist sich Trying Times allerdings letztlich noch nicht so ganz sicher.







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