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Bevor James Blake mit wunderbaren Stand Alone-Singles und einer über die Vergangenheit nach vorne blickenden EP bezauberte, vertrieb er sich das Seuchenjahr 2020 mit einer Reihe von Fremdinterpretationen. Seine liebsten davon hat er als Covers noch einmal im Studio eingespielt.
Sieben Jahre nach dem ersten Besuch von Baroness in den legendären Londoner BBC-Studios erscheint mit Live at Maida Vale BBC – Vol. II die Nachfolge-EP, offiziell im Rahmen des diesjährigen Record Store Day, aufgenommen im September 2019.
Die nunmehr gar Grammy-nominierte Moriah Rose Pereira kommt (freilich nur im übertragenen Sinne) 2020 ohnedies nicht aus dem Feiern raus, was spricht also gegen (das seit rund zwei Jahren angeteaserte) A Very Poppy Christmas?
Ab sofort wohl Instant-Pflichtprogramm für die Weihnachtssaison, am besten zwischen Christmas und Please Come Home im Plattenregal einsortiert: Manchester Orchestra haben Christmas Songs Vol. 1 aufgenommen.
„One of our favorite songs we've made, and a piece of music we're happy to be sharing with you during this very tumultuous year.“ Sumac versprechen am Beipackzettel zu Two Beasts definitiv nicht zu viel.
Die angedachte Tour fiel Corona-bedingt ins Wasser, weswegen Deafheaven ihr rundes Jubiläum kurzerhand mit einer Live-im-Studio-Platte feiern. 10 Years Gone ist dabei aber zu stark, um als bloßes Methadonprogramm durchgewunken zu werden.
Anfang des laufenden Jahrganges hatten King Gizzard & The Lizard Wizard noch kein Livealbum am Konto, nun sind es mit (dem simultan zur Studioplatte K.G. veröffentlichten) Live in San Francisco '16 bereits sechs an der Zahl.
Origin of the Alimonies, das offiziell fünfte Studioalbum von Liturgy, ächzt natürlich wieder unter einem unsagbar prätentiösen konzeptuellen Überbau, überzeugt aber als das, was es ist: Hunter Hunt-Hendrix' Black Metal-Oper.
Überraschender Coup: Burial, Four Tet alias Kieran Hebden und Thom Yorke haben Londoner Plattenläden kurzerhand mit der Single Her Revolution und His Rope versorgt.
Wenn Reverie Lagoon: Music For Escapism Only im Jahr 2014 (in mehrerlei Hinsicht) das Wood/ Water der Band war, ist Halo of Hurt wohl ihr Daisy: Seahaven spielen auf ihrem dritten Studioalbum so emotionalen wie schwierigen Alternative Rock.










