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“Thank you, Abnegation. Thank you, Puritan. Thank you, Passover. Thank you, Creation Is Crucifixion. Your influence still echoes.”: Zao verneigen sich auf Pillars vor vier 90er-Szene-Band.
Etwas mehr als ein Jahr nach ihrem fabelhaften 2025er Kleinod bauen Ostraca mit dem fast doppelt so langen Thread das Hohheitsgebiet von Eventualities weiter aus.
Das nun auch als separate Single veröffentlichte Abbeycwmhir ist an sich die B-Seite der Blue Morpho 7“. Seine ideale Heimat da wie dort nicht gefunden habend, ist es aber vor allem das Mahnmal einer verschwendeten Chance.
Sehr angenehm: Ausgerechnet Red Hot Chili Peppers-Bassist Flea hat in seiner Rolle als Trompeten-Liebhaber mit Honora das smoothe Konsens-Jazz-Album des Jahres aufgenommen.
Wenigen steht die risikofreie Komfortzone besser, als Jack White. Dass er mit Frozen Charlotte - alias Frozen Charlatan - also praktisch „nur“ No Name II aufgenommen hat, geht absolut klar!
Damit war nun wirklich nicht zu rechnen, doch es stimmt tatsächlich: Mit dem Sequel Confessions II hat Madonna fernab eines eigentlich zustehenden Alterswerks ihr bestes Studioalbum seit Confessions on a Dancefloor aufgenommen!
Die Will Haven-Splittergruppe Foreign Film positioniert sich auf ihrem Debütalbum A Love Letter im Hoheitsgebiet des Sacramento-Mutterschiffs, hat darin aber durchaus Visionen einer eigenen Nische.
Zumindest ein Gutes hat die kein schmeichelhaftes Licht auf Charley Crockett werfende Support-Ausladung von Twin Temple: sie erinnert daran, dass Alexandra und Zachary James ihr tolles Paint it Black-Cover unlängst auch der Allgemeinheit digital zugänglich gemacht haben.
Jesse Welles übersetzt eine weitere Welle seiner Trademark-Protestsongs in ein neues Studioalbum - soweit bleibt trotz einer deutlicher als bisher auf die persönliche Ebene gehenden Tendenz alles beim Alten. Dennoch hat Masks Off zumindest auf den ersten Blick einen vergleichsweise schweren Stand.
Hell Hole bietet „Christ-filled chaotic metalcore“ für all jene, die Norma Jean und The Chariot vermissen, mehr Zao in ihrem Leben wollen, oder unter den unzähligen Every Time I Die-Epigonen den religiösen Faktor suchen.










