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Nach zwei grandiosen EPs hat spätestens das Zusammentreffen mit Portrayal of Guilt den Hype um das erste Studioalbum von Chat Pile in enorme Höhen getrieben. God's Country hält diesem Erwartungsdruck nun weitestgehend stand.
Owl. —> Oli Knight —> Collier: Das wunderbare Gitarrengeplänkel des Mannes aus Manchester durchläuft für You Have Been So Kind jedoch nicht nur hinsichtlich des (real)namensgebenden Banners eine Metamorphose, sondern wächst auch stilistisch über sich hinaus.
Neun Jahre nach Antiphon sind Midlake noch weiter vom Progressive Folk zum psychedelischen Rock gewandert - For The Sake of Bethel Woods hat insofern kaum mehr etwas mit den verschiedenen Phasen der Tim Smith-Ära gemein.
Natürlich verspricht und hält alleine das Mogwai-Gütesiegel ein gewohnt hochklassigen Postrock-Niveau mit Ambient-Schattierungen in der Score-Gangart. Dennoch gehört der Soundtrack der ersten Staffel von Black Bird für sich alleine stehend zu den weniger essentiellen Arbeiten der Schotten.
Beachheads II wirft zumindest entlang seiner 30 Minuten Spielzeit die Frage auf, warum die Kvelertak-Nebenbaustelle Beachheads und ihr selbstbetiteltes Debütalbum nochmal so schnell vergessen war - um hinter den zehn neuen Songs wohl dasselbe Schicksal zu ereilen.
16 Jahre nach ihrem vermeintlichen Schwanengesang The Moon Is a Dead World wagen Gospel mit ihrem Zweitwerk The Loser nicht nur ein unverhofft aus dem gefühlten Nichts kommendes Comeback, sondern auch den stilistischen Paradigmenwechsel.
Dass Voxtrot auf Cut from the Stone: Rarities & B-Sides ausgerechnet das Highlight They Never Mean What They Say vergessen (...) haben, ist natürlich unverzeihlich, doch macht dieser Fauxpas eine tolle Sammlung von Nebenschauplätzen und bisher unveröffentlichtem Material kaum weniger willkommen.
A Canyon in the Sea ist ein „one man bedroom post-something project, by a fan of experimental postrock music who tried to make something he would listen to himself“ - und Lost Landscapes in dieser Ausrichtung mehr als nur ein vielversprechendes Debütalbum.
Mit Entering Heaven Alive, nach Fear of the Dawn seinem zweiten Studioalbum in diesem Kalenderjahr, setzt Jack White den Fokus endlich wieder auf einfach gute, weitestgehend balladesk angelegte Songs.
She & Him aka Zooey Deschanel & M. Ward sind seit bald einem Jahrzehnt (leider) überwiegend nur noch als stilvolle Coverband aktiv - diesmal für Melt Away: A Tribute to Brian Wilson.










