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Ähnlich unerwartet wie die Single God of Love kommt nun auch das dazugehörige vierte Liturgy-Album H.A.Q.Q. aus dem Hinterhalt, erwischt aber nicht derart auf dem falschen Fuß, wie das ohne Vorbote der Fall gewesen wäre.
Und schon wieder so ein Abend, an dem sich ausnahmslos herausragende Tourkollegen die Klinge in die Hand geben: A.A. Williams und Brutus liefern die Steilvorlage, damit Cult of Luna eine überwältigende Dominanzgeste als aktuell unangefochtener Genre-Primus zelebrieren können.
Beck Hanson führt mal wieder auf die falsche Fährte: Weder die Produzentenwahl noch das flippige Albumcover wirken sich auf Hyperspace dergestalt aus, wie man es (auch nach den Paisley Park Sessions) erwartet.
Vielleicht hat es einen dezent befremdlichen Beigeschmack, dass ausgerechnet die Punkrock-Liebkinder aus Bristol ihren Erfolg derzeit so ungeniert melken. Gleichzeitig lässt A Beautiful Thing: IDLES Live at Le Bataclan dann aber auch ziemlich hemmungslos in Euphorie verfallen.
Drei Jahre nach ihrem Debütalbum Hero (2016) kehren Bölzer mit Lese Majesty zu dem Format zurück, das ihren Ruf über die triumphalen EPs Roman Acupuncture, Aura und Soma begründet hat, legen aber vor allem auch ihr inneres Mastodon frei.
Mag die Magie der mutmaßlich wichtigsten Postrockband aller Zeiten nach ihrem Comeback über ‘Allelujah! Don’t Bend! Ascend! (2012) und Asunder, Sweet and Other Distress (2015) zuletzt mit Luciferian Towers (2017) etwas verblasst sein, macht man mit dem Konzertbesuchen einer Godspeed You! Black Emperor-Tour freilich weiterhin nichts falsch.
Sunn O))) sprechen im Rahmen ihrer neunten Studioplatte von einem „sister album" oder „fraternal twin“ für das erst vor annähernd einem halben Jahr veröffentlichte Life Metal, meinen mit Pyroclasts aber im Grunde eher einen nachgeborenen Mutterkuchen.
Little Hits ist erst die Vorstellungsrunde des Pärchens Miles und Becca, kann sich aber nicht nur wegen des unmittelbar indizierten Fanbonus trotz einiger weniger Kinderkrankheiten sofort über den netten Indierock-Durchschnitt hieven.
Erst haben sich Paint Thinner für ihr Debüt über drei Jahre Zeit gelassen, nun folgt knapp acht Monate später mit Hagioscope to the Heart trotz personeller Umbesetzung jedoch bereits der Nachfolger.
Eine Handvoll Besucher erlebt eine transnationale Black Metal-Nacht mit einer Prise Melo-Death im Sub unweit der Makellosigkeit: Für das britische Trio Dawn Ray'd eröffnen die Amerikaner von False sowie die Grazer Norikum.


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