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Inferno ist zwar streng genommen wohl mehr oder minder ein Solo-Album von Mike Sandison. Es ist, rund 13 Jahre nach Tomorrow's Harvest, aber gerade auch deswegen das erhoffte nächste Meisterstück im Boards of Canada-Kanon.
Savage Imperial Death March ist bereits im Februar 2025 in limitierter Auflage via Amphetamine Reptile Records erschienen, wird aber nun, mit neuen Artwork und einer dezent erweiterten Tracklist (sowie unter dem nunmehrigen Banner The Melvins With Napalm Death), von Ipecac nochmal für ein größeres Publikum aufgelegt.
Die Spielfreude, die Ed O’Brien bei der jüngsten Radiohead-Tour auf die Bühne gebracht hat, schlägt sich nun in seinem zweiten Solo-Album - respektive dem ersten unter eigenem Namen - Blue Morpho nieder.
Nachhaltiges Understatement: Nach Love Is (2019) und One Star (2023) findet Fabian Altstötter mit dem intuitiv gestalteten Sustained abermals neue Ausdrucksformen für Jungstötter.
Voxtrot hatten schon bei ihrem selbstbetitelten Debüt 2007 ein schwieriges Verhältnis zum Album-Format. Das ändert sich nun auch nicht mit dem Zweitwerk und Comebackwerk Dreamers in Exile.
Queen-Gitarrist Brian May hat für den Soundtrack von Daniel Pemberton bereits zu Eternia soliert, nun steuern The Darkness den Titelsong für den anvisierten Blockbuster Masters of the Universe bei.
Mit ihrem neuen Drummer John "Hoffer" Hoffman kommt offenbar langsam wieder Schwung in die Sache: A Handful of Nuggs bietet neben einem Live-Mitschnitt, einer Single aus dem Vorjahr sowie einem Koop-Cover auch den besten Primus-Song seit langer Zeit!
Down feiern mit Right Place, Wrong Time Mardi Gras, huldigen dem NOLA-Heiligen Dr. John und haben vor allem wieder merklich Spaß zusammen: 14 Jahre nach Down IV – Part II kommt die Allstar-Kombo (bei der Kirk Windstein seinen Kurzzeit-Ersatzmann Bobby Landgraf ja auch schon vor über einem halben Jahrzehnt wieder abgelöst hat) endlich wieder in Fahrt.
So stark, wie es das Cover-Artwork verspricht: Fenriz and Nocturno Culto feiern den 40. Geburtstag von Darkthrone mit einem Prachtstück ihres eklektischen Pre-Historic Metal.
Seit 2015 hat Charley Crockett nicht weniger als 17 Studioalben aufgenommen und oftmals kaum Luft zum Durchatmen gelassen. Eine turbulentere Geschichte als die ein bisschen sprachlos machende von Clovis hat aber keines seiner bisherigen Werke erlebt.










