Album

Uncle Acid and The Deadbeats – Wasteland

Uncle Acid and The Deadbeats – Wasteland

von am 16. Oktober 2018

Wasteland führt vor, dass Kevin Starrs verstanden hat, dass die Zeit auch für Uncle Acid and the Deadbeats nicht stehenbleiben darf: Der okkulte Serienkiller-Aufhänger ist einer dystopischen Überwachungsstaat-Fantase gewichen, während die Engländer mit weniger doomiger Schwere im Ausdruck einen stringenteren Zug zum Rock frönen und das Spektrum irgendwo am Ende der 70er finden.

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Echo & The Bunnymen – The Stars, the Oceans & the Moon

Echo & The Bunnymen – The Stars, the Oceans & the Moon

von am 15. Oktober 2018

Auch wenn Ian McCulloch und Will Sergeant das Kind nicht beim Namen nennen wollen: Das als offiziell dreizehntes Studioalbum von Echo & The Bunnymen firmierende The Stars, the Oceans & the Moon ist im Grunde eine Best of-Compilation im modernisierten Sound, samt zweier neuer Songs.

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Marissa Nadler – For My Crimes

Marissa Nadler – For My Crimes

von am 14. Oktober 2018

Ohne Randall Dunn am Produzentenstuhl entschlackt Marissa Nadler ihren gespenstischen Folk und legt mit For My Crimes ein klassischeres, weil wieder archaischeres Werk, als es die beiden Vorgänger July (2014) und Strangers (2016) waren, vor.

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Cloud Nothings – Last Building Burning

Cloud Nothings – Last Building Burning

von am 12. Oktober 2018

Keine zwei Jahre nach dem schaumgebremst wirkenden, doch auch ernüchternd milden Life Without Sound entdecken Cloud Nothings für Last Building Burning die Liebe zum aus der Garage prügelnden Krach wieder, haben Spaß am tobsüchtigen Austicken und dem Kanalisieren von purer Energie.

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Andrew Stockdale – Slipstream

Andrew Stockdale – Slipstream

von am 11. Oktober 2018

Rechtzeitig für die anstehende Australien-Tour legt Andrew Stockdale sein zweites Soloalbum (zumindest vorerst ausschließlich digital) vor: Slipstream entfernt sich jedoch kaum vom Sound der beiden Wolfmother-Wiederbelebungsversuche New Crown und Victorious.

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Fucked Up – Dose Your Dreams

Fucked Up – Dose Your Dreams

von am 10. Oktober 2018

Mike Haliechuk hat nach dem für Fucked Up-Standards enttäuschend unspektakulären Glass Boys das Zepter bei den kanadischen Prog-Punks übernommen: Dose Your Dreams findet dadurch zur Megalomanie zurück und erschlägt mit einer Überdosis an Maßlosigkeit in Form und Inhalt kurzerhand über knapp eineinhalb Stunden.

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MØ – Forever Neverland

MØ – Forever Neverland

von am 9. Oktober 2018

Zeitgeistaffiner Mainstreampop hat es im Jahr nach Lordes Melodrama - und mutmaßlich kurz vor Robyns Rückkehr - natürlich per se schwer. Forever Neverland scheitert dann aber weniger an diesen externen Referenzen, sondern vor allem an sich selbst.

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Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs – King of Cowards

Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs – King of Cowards

von am 6. Oktober 2018

King of Cowards hält, was Feed the Rats als Geheimtipp aus dem Jahr 2017 bereits im Groben versprach: Das Rock 'n' Roll 'n' Tonic Wine-Quintett aus Newcastle-Upon-Tyne mit dem penetranten Namen fokussiert sein zwischen räudigem Stoner und rörendem Doom zur Heavy Psych-Hatz anschwellendes Gebräu endlich soweit, um windschnittiger an der Genre-Speerspitze mitmischen zu können. 

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Villagers – The Art Of Pretending To Swim

Villagers – The Art Of Pretending To Swim

von am 4. Oktober 2018

The Art of Pretending to Swim setzt nach der Quasi-Zäsur Where Have You Been All My Life? zur sanften Revolution im Hause Villagers an: Conor O'Brien bringt seinem liebenswerten Folk elektronische Produktionskniffe und genretechnische Wendungen bei.

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Sumac – Love In Shadow

Sumac – Love In Shadow

von am 3. Oktober 2018

Die Zusammenarbeit mit Keji Haino auf dem erst wenigen Monate alten American Dollar Bill - Keep Facing Sideways, You're Too Hideous To Look At Face On hat definitiv Spuren hinterlassen: Sumac dröseln die Urgewalt ihres kaum noch griffigen Sludge/Doom/Post Metal-Gebräus für Love in Shadow als experimentelles Improvisationen-Monstrum auf.

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